Portalseite Foren-Übersicht
  •   Portal  •  Forum   •  Registrieren  •  Einloggen, um private Nachrichten zu lesen  •  Login   

 Nachts schlafen die Hände ein

Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen
Autor Nachricht
Die Zauberin
Gast










BeitragVerfasst am: 11/5/2006, 05:50    Nachts schlafen die Hände ein
Nach oben

Hi,

mir schlafen Nachts immer die Hände ein. Die rechte Hand mehr und
der kleine u. der Ringfinger schmerzen sehr, sodas ich davon aufwache.
Bin über jede Antwort sehr dankbar.

Grüß Susanne

Online    
PaX




Geschlecht:

Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 2281


blank.gif

BeitragVerfasst am: 11/5/2006, 09:16    (Kein Titel)
Nach oben

Hi Zaubermaus,

Du hast sozusagen Glück, ich wollte ohnehin demnächst genau zu diesem Thema etwas schreiben, nun werde ich es halt gleich tun. Ich habe nämlich das gleiche oder ein ähnliches Problem, und mein Sohn kam auf gute Gedanken hierzu.

Also zunächst mal meine Geschichte, vielleicht findest Du Parallelen, wäre interessant, wenn Du Dich dann dazu äußern würdest.

Ich habe diese Sache schon viele Jahre, und es begann, als ich 17 Jahre alt war und einen Ferienjob in einem Warenlager hatte, in welchem die Arbeit körperlich, vor allem für die Hände (Kartons aufreißen etc.), doch recht anstrengend war. Da hatte ich sozusagen den ersten Schub, am Tag war symptomatisch alles in Ordnung, und morgens brannten die Hände, vor allem die Finger, wie Feuer, waren geschwollen und völlig taub. (Also sie waren zunächst morgens total taub, während ihrer „Aufwachphase“ brannten sie dann wie Feuer). Nach 30-40 Minuten war der Spuk dann vorbei, und sie waren wieder okay. Das ging diese 3 Wochen so, solange ich dort arbeitete, anschließend hatte ich es zunächst nicht mehr. Irgendwann begann es in abgeschwächter Form erneut, morgens waren die Hände eingeschlafen, beim „Aufwachen der Hände“ schmerzten sie, und die Finger waren geschwollen. Vor allem die Finger sind betroffen. Ich empfand es die ganzen Jahre wie „schubweise“, mal hatte ich es tagelang, dann wieder gar nicht. Zusehends kam ich dahinter, dass das Phänomen einen Auslöser hat, und zwar diesen: Anstrengende Arbeit mit den Händen/Fingern. Schließlich reichte es schon, eine schwere Kiste zu tragen, schon hatte ich das am nächsten Tag. Schonte ich dann die Hände vor jeder anstrengenden Tätigkeit, so verschwanden die Symptome.

Vor einigen Jahren ernährte ich mich übrigens einige Monate nach der sog. Budwig Kost, wodurch sämtliche Symptome völlig verschwanden, egal was ich mit meinen Händen tat. (Überhaupt ist die Budwig Kost eine Ernährungsform, während deren ich mich so fit wie nie zuvor und bisher nie danach fühlte!) Das hielt dann auch noch einige Zeit danach an, während der ich allerdings auch in homöopathischer Behandlung war. Dies nur, dass es auch über diesen Weg Abhilfe gibt, falls Du diese suchst.

Nun zu der von mir (zusammen mit meinem Sohn, möchte ich nicht unerwähnt lassen, da er maßgeblich daran beteiligt war!) gefundenen Ursache, die vermutlich auch ziemlich richtig ist.

Vorausgeschickt: Mein Herz hängt an der Kunst, ich male und „handwerke“ und das mit echter Passion sozusagen. Und dies schon von Kindesbeinen an, mit meinen Bildern hätte man jedes Jahr die Wohnung neu tapezieren können.

Nun kommt scheinbare Kritik an meiner Mutter, es ist aber nur Ursachenforschung. Man verpasst Leuten auch ungewollt so manch DHS.

Ich wurde also von meiner Mutter auch viel gelobt wegen meiner „schönen Bilder“, die ich so malte, auch von anderen Leuten. Alles war also bestens, ich hatte Spaß und wurde noch dafür gelobt, schön für mich. Meine Mutter hatte natürlich nur das Beste im Sinn für ihr Kind, wollte immer, dass aus mir „was wird“ usw., daher war Leistung ein hohes Gut. Jetzt wird’s ein bisschen ausschweifend, um es klarzumachen am tatsächlichen Geschehen. Also, ich war gerade eingeschult, und auch dort hatte man gleich mein Maltalent entdeckt. Glücklich hatte ich mich ein wenig gesteigert, und gerade heraus, wie man Dinge halb verdeckt von anderen Dingen hinter diese malt, so malte ich also freudig ein paar Tiere auf diese Art, und erntete ein großes Lob der Lehrerin. Das wollte ich nun auch stolz zu Hause präsentieren. An diesen Vorfall nun erinnere ich mich ganz besonders, es gab aber in der Form einige „Kritiken“. Meine Mutter besah sich nun mit kritischem Auge dieses Bild, aber statt dem von mir erwarteten Staunen oder Stolz etc. ihrerseits (wie die Lehrerin, so hatte ich mir es vorgestellt), war sie einfach nur entsetzt, und rief entgeistert: „Wieso hat denn der Hahn vier Beine! Du hast dem Hahn vier Beine gemalt!“ Wie ich genau reagierte, weiß ich seltsamerweise nicht mehr, aber ich war total geknickt. Der Hahn hatte natürlich nicht vier Beine, sondern die anderen zwei Beine waren von einem weiteren Huhn, das halt dahinter stand, was doch sogar meine neue Errungenschaft war, das malen zu können.

Von diesem kritischen Auge meiner Mutter mal abgesehen (ich konnte nie vorhersagen, was ihr gefallen wird, und was nicht, habe das auch nie versucht, rannte eigentlich mit jedem neuen Bild freudig zu ihr in meiner Erinnerung), war sie zwar einerseits froh oder stolz oder so auf mein „Talent“, aber wichtig war es doch nicht wirklich (ihr nicht, mir schon!), denn wenn sie fand, dass etwas anderes wichtiger war, und Vieles war wichtiger, Lernen, Geige üben (wäääh!), für sie etwas erledigen etc., dann platzte sie unvermutet dazwischen mit dem Befehl: „Schluß jetzt mit dem unwichtigen Zeitvertreib (sie benutzte dafür ein bestimmtes von ihr erfundenes Wort, das ich hier nicht erwähnen werde, damit mich niemand damit auf die Schiene bringen kann Very Happy Very Happy ….)!“

Meine Mutter selbst hat diese Problem übrigens auch, ihre Finger sind schon fast völlig taub im Dauerzustand; ihre Mutter war „noch schlimmer“, was die Anforderungen an Perfektionismus, und ihre Form der Rügen, wenn etwas nicht ganz so gut ausfiel in ihren Augen, und auch ihre Einteilungen in wichtig und unwichtig, angeht. Meine Mutter ist ja schon die „abgeschwächte Form“, was diese Verhaltensweise angeht. Eine meiner Schwestern hat das Problem mit einschlafenden Fingern auch, sie hatte das gleiche Problem mit ihr wie ich, nur war es bzgl. Nähen, weniger malen, ist ja aber auch was Handwerkliches. Eine andere Schwester wieder hat es nicht, wie sie überhaupt gar keine körperlichen Beschwerden hatte, (bis vor Kurzem), sie war bei uns aber auch die Prinzessin, was sie tat war immer gut und richtig, und wurde niemals und in keinster Weise angezweifelt, berichtigt etc. Alles was sie tat, wurde als perfekt angesehen, vielleicht war es das ja auch, will ich gar nicht inZweifel ziehen, es fällt nur eben auf, dass sie eben keine solchen Erfahrungen hat, und das Hände-Problem auch nicht hat, daher erwähne ich das. (Sonst sagt noch jemand, das sei „vererbt“).

Heute sind meine Symptome so, dass die Hände über Nacht einschlafen, wenn ich etwas Anstrengendes mit ihnen gemacht habe (schwere Sachen tragen, Umzugskisten auspacken etc.), und sofort einschlafen, wenn ich feinwerkliche Arbeiten mache, ich brauche z.B. einen Pinsel nur in die Hand nehmen, das geht keine 5 Minuten, dann muß ich die Hand erst mal bewegen, damit sie wieder „aufwacht“, ich muß also ständig pausieren beim Malen etc.

So, und nun kommt endlich die GNM Erklärung, die wir meinen, gefunden zu haben.

Wenn ein Körperteil einschläft, so ist es nicht etwa „schlecht durchblutet“ und das ist etwa die Ursache dafür. Nein. Die Nerven schicken keine Meldungen mehr, das ist der Grund. Normalerweise, weil der Nerv abgeklemmt ist, wenn man das Körperteil z.B. lange irgendwo auflegt und dieser Nerv dadurch abgeklemmt wird. (So mein Sohn, der das gerade glaube ich im Biologie Unterricht erfahren hat).

Für den Körper heißt das dann: Das ist „nicht mehr da“ dieses Körperteil, benutze es also nicht. (Die Verstümmelungen von Leprakranken z.B. kommen nicht ursächlich von der „Erkrankung“, sondern weil sie ihre gefühllosen Extremitäten dennoch benutzen, und Verletzungen nicht bemerken, nicht fühlen, so habe ich irgendwann mal gelesen). Das Einschlafen, nicht fühlen, ist also eine Schutzfunktion irgendwie.

Was heißt das nun für unsere scheinbar sinnlos eingeschlafenen Hände? Ich meine: wir haben das DHS „Nicht benutzen dürfen“ erlitten, und sind halt jetzt auf Schienen.
Daher schlafen mir die Hände fast schon beim Gedanken an mein geliebtes Malen ein, aber erst nach schweren Arbeiten (weil ich sie nicht für das benutzen darf, was ich gerne tun würde, sondern für mir missliebige schwere Arbeiten benutzen muß; den Ferienjob seinerzeit z.B., den habe ich nicht gerade besonders gemocht, obwohl es mich nicht gerade besonders anstrengte, da ich doch ziemlich viel Kraft habe).

So die von uns gefundene Erklärung. Ein weiteres „Indiz“ für die Richtigkeit wäre, dass ich ein ähnliches, nicht ganz so schwerwiegendes Problem auch mit den Füßen habe. Ich laufe sehr gerne. Wenn ich eine Strecke durch Laufen überwinden kann, fahre ich nicht, nicht mit dem Auto, nicht mit dem Bus etc., sondern ich laufe. Das war auch „schon immer“ so, ich stieg z.B. immer etliche Stationen früher aus, wenn ich zur Schule fuhr, und lief die restlichen Kilometer tatsächlich. Auch hier kollidierte es mit meiner Mama, die in einem Dorf aufwuchs, damals gab es keine Straßenbahn, oder die war zu teuer, um sie ständig zu benutzen. Sie musste also in die Stadt laufen, und das war richtig weit, und da sie unternehmungslustig war, lief sie eben oft dorthin, das erzählt sie häufig. Schuhe waren aber ein wichtiges Gut, ihr Vater besohlte sie noch selbst, um Geld zu sparen, und sie mussten solange halten, wie sie passten. Meine Oma, ihre Mutter, war eine furchteinflößende Frau (meine Tanten erzählen von ihrer Angst vor ihr als Kind, und auch nach den Erzählungen meiner Mutter war das so), und es war bestimmt nicht angenehm, wenn sie missbilligte, dass die Schuhsohlen schon wieder durch waren.

Meine Mutter kommentierte meine Laufeskapaden ständig mit: „Das läufst Du doch an den Schuhsohlen ab, da lohnt das Sparen nicht (der Straßenbahnfahrkarte)!“ Sie war jedes Mal entsetzt, wenn sie erfuhr, dass ich lange Strecken gelaufen, statt gefahren war, und sie verabschiedete mich auch oft mit den Worten: “Nimm aber den Bus!“ Es war ihr nie begreiflich zu machen, dass ich spaß am Laufen habe, und nicht aus Sparsamkeitsgründen laufe, statt zu fahren. Wenn ich heute ihr Haus verlasse, geht die eine Richtung zur Straßenbahn, die andere in den Park Richtung Stadt. Es ist eine ¾ Std. zu laufen, entlang einem Bach, wirklich eine schöne Strecke. Ich ertappe mich noch heute, dass ich erst die Richtung Straßenbahn einschlage, und erst zum Park abbiege, wenn sie es vom Haus aus nicht mehr sehen kann, um mir später „nichts anhören zu müssen“.
Und wenn ich eben Pech habe, dann schlafen mir beim Laufen (oder auch Joggen, Skifahren etc.), die Füße ein! Das ist sicherlich die gleiche Ursache, DHS auf Schienen: „Nicht benutzen dürfen“.

So, langer Text, wäre schön, wenn es Dich auf einen Gedanken zu Deiner eigenen Geschichte bringen würde. Mir ist es übrigens bisher nicht gelungen, die Schiene wirklich zu lösen. Vielleicht bin ich immer noch „unter ihrer Fuchtel“, so dass der zugrunde liegende Konflikt noch nicht ganz gelöst ist. LOL Aber so richtig habe ich mir das auch noch nicht klargemacht mit der Schiene.
Ich muß da wohl mal ernsthaft ran, und ich werde es hier schreiben, sobald es mir gelungen ist.

Liebe Grüsse
PaX

_________________
Meine Beiträge stellen eine Meinungsäußerung dar und ersetzen nicht den Gang zum Arzt oder Therapeuten. Sie dürfen ohne meine Zustimmung nicht kopiert oder vervielfältigt werden.

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
PaX




Geschlecht:

Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 2281


blank.gif

BeitragVerfasst am: 11/5/2006, 11:03    (Kein Titel)
Nach oben

Hi Zaubermaus,

nun muß ich noch etwas anfügen, weil mir gerade ein weiterer Gedanke kommt.
Vielleicht heißt der konfliktinhalt nämlich genauer: „Nicht gut genug, um es zu benutzen“

Denn wenn einem durch eine Abschnürung ein Körperteil einschläft, so sind ja auch Vitalfunktionen beeinträchtigt, davon gehe ich mal aus. Also entweder ist die Blutzufuhr unterbrochen, vermindert, oder etwas anderes (was sich bei Lepra genau abspielt, weiß ich nicht). Die Meldung der Nerven, bzw. der Umstand, dass sie eben gerade nicht mehr melden (und das Körperteil dann taub wird) soll ja davor schützen, diesen Körperteil nun trotzdem zu benutzen, obwohl die benötigten Funktionen nicht mehr oder nicht mehr in vollem Maße gegeben sind.

Meine geschilderten Erlebnisse oben gingen eindeutig mit einem SWE einher. Meine Bilder waren nicht gut genug, Laufen ist ein untergeordnetes Verhalten sozusagen, wer es sich leisten kann, der fährt, selbst der Job, mit dem alles anfing, hatte einen SWE zum Hintergrund. Wir zwei Mädchen, meine „Prinzessinnen“ Schwester und ich, jobbten beide in der Fa., in der meine Mutter arbeitete. Meine Schwester, das war gar keine Frage, arbeitet selbstverständlich im Büro, während ich, auch gar keine Diskussionsfrage, wie selbstverständlich die Grobarbeit bekam (die Kollegen waren schon nett, aber der Job ...). Es bedeutete also auch hier schon für mich: Ich bin nicht gut genug für Feinarbeit.

Also heißt der Konfliktinhalt des DHS wohl genauer: Nicht gut genug, um es zu benutzen.

LG
PaX

_________________
Meine Beiträge stellen eine Meinungsäußerung dar und ersetzen nicht den Gang zum Arzt oder Therapeuten. Sie dürfen ohne meine Zustimmung nicht kopiert oder vervielfältigt werden.

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
Die Zauberin
Gast










BeitragVerfasst am: 11/5/2006, 11:09    (Kein Titel)
Nach oben

Hi Pax
,
ich habe 15 Jahre in der Werbetechnik gearbeitet ( Schaufensterbeschriften, Autos, Schilder usw.). Mein Aufgabe war immer
, dass erstellen der Grafik am Bildschirm. Dann müßte ich die Firma wechseln, wegen schlechter Auftragslage. Auf der neuen Stelle (hat ein Jahr gedauert bis ich was gefunden hatte), würde ich auch hier für wieder
eingesetzt. Hier würde ich tagtäglich darauf hin gewiesen , dass ich kein
Grafisches-Verständnis habe. Es würde alles korrigiert.
Auch hier lies das Geschäft nach. Mir würde dann gekündigt. Es fehlten
14 Tage an ein Jahr Arbeit. Das hies für mich Hartz-V Shocked , also kein Geld. Dabei hatte ich vorher noch ein 8-wöchiges Praktikum gemacht. Mein Gehalt fehlte uns von heute auf morgen.

Ich möchte nie wieder in der Werbetechnik arbeiten (bekomme Angst bei
dem Gedanken)

Jetzt arbeite ich in einen Minijob (350Euro) als Putzfrau im Kindergarten.
Stelle mir oft die Frage " Was machts du hier eigentlich?
Ich als Schreibtischtante und dann das. "
Beim Putzen schmerzen mir immer die Finger (Ring- u. Kleinerfinger).

Das Taubheitsgefühl kenne ich auch.

Viele grüße Susanne

Online    
PaX




Geschlecht:

Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 2281


blank.gif

BeitragVerfasst am: 11/5/2006, 11:15    (Kein Titel)
Nach oben

Hallo Zaubermaus,

na, sieht ja echt so aus, als seien wir da schon auf der richtigen Spur mit dem SWE nicht benutzen dürfen, bzw. nicht gut genug, es zu benutzen (die Hände, Finger). Und die Vermeidung der Schiene, das ist ja auch typisch. Bei Dir die Werbetechnik, bei mir die Kommentare meiner Mutter.

Na, da wünsche ich uns beiden ja, dass wir das lösen können. Ist Dir bekannt, wie man Schienen lösen kann? Ist der zugrundeliegende konflikt schon gelöst, ist es nämlich recht einfach.
Meinst Du, Dein Konflikt ist schon gelöst?

LG
PaX

_________________
Meine Beiträge stellen eine Meinungsäußerung dar und ersetzen nicht den Gang zum Arzt oder Therapeuten. Sie dürfen ohne meine Zustimmung nicht kopiert oder vervielfältigt werden.

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
Die Zauberin
Gast










BeitragVerfasst am: 12/5/2006, 06:51    (Kein Titel)
Nach oben

Hi PaX

mir ist leider noch nicht bekannt, wie man Schienen lösen kann. Muß mich erst einlesen. Kannst du mir erst mal einen Rat geben?
Heute Nacht sind die Hände, nur ein bisschen eingeschlafen. Ist der Konflikt schon gelöst?

In November wollten mich die Ärzte schon an der Hand operieren. Wollte
dies aber nicht.

LG
Zaubermaus

Online    
PaX




Geschlecht:

Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 2281


blank.gif

BeitragVerfasst am: 12/5/2006, 09:35    (Kein Titel)
Nach oben

Hallo Zaubermaus,

die Schiene ist ja im Moment des DHS entstanden, wenn man also später mit dem Inhalt der Schiene in Berührung kommt, findet eine Assoziation zum DHS statt, es ist eine Warnung: Da ist wieder so eine Situation, also Achtung! Und sofort startet wieder das SBS.

Ist das DHS nun bereits gelöst, genügt es, sich klarzumachen, dass es gelöst ist, und keine Grundlage mehr hat. Damit wird die Schiene „assoziationslos“ sozusagen, und es wird bei Begegnung mit dem DHS kein SBS mehr gestartet.

Ist das DHS noch nicht gelöst (der ursächliche Konflikt!), so kann man eigentlich nur die Schiene vermeiden, um die Konfliktmasse nicht noch zu verstärken.

Die Geschehen bei uns beiden (unsere SBS an den Fingern/Händen) verhalten sich ja ähnlich, sie erfolgen auf Tätigkeiten hin, die offensichtlich die Schienen sind, und sind nicht einfach dauernd als SBS laufend. Ich würde daher mal behaupten, dass der ursächliche Konflikt gelöst ist.
In diesem Fall würde man so vorgehen, dass man sich den ursächlichen Konflikt (bei Dir die Zurechtweisungen bei und über Deine Arbeit, und dass man das alles gerade noch mal neu machen müsse, oder was immer genau gesagt wurde) noch mal genau vor Augen führt, auch, wie man sich da gefühlt hat, und man sich dann klarmacht, dass man aber nun frei ist von solchen Demütigungen, Zurechtweisungen etc., dass diese Leute keinen Einflussbereich mehr in Deinem Leben haben. Wenn man sich das klarmacht, während man gerade sich auf einer solchen Schiene befindet, spürt man oft direkt die folgende Entspannung. Aber man kann das auch tun, wenn man gerade gar nicht auf der Schiene ist.
Damit hat man der Schiene dann die Grundlage entzogen, und sie ist gelöst.

Ich halte übrigens die Taubheit der Finger für die konfliktaktive Phase, Schmerzen und das Aufwachkribbeln für die Heilungsphase.

Wenn Deine Hände weniger schlimm eingeschlafen waren gestern, würde das m.E. heißen, dass der Konflikt (auch eine Schiene entspricht ja einem DHS) heruntertransformiert ist. Ich habe es auch mal mehr mal weniger schlimm. Es ist natürlich gut, wenn es heruntertransformiert ist, aber lösen ist natürlich noch besser.

Ich halte diese Lösungen übrigens auch für unproblematisch, wir lösen ja ohnehin ständig, bloß ist es nicht von Dauer.

Hoffe, Du konntest damit was anfangen, falls noch Fragen sind, gerne.

Hast Du eigentlich eine Idee, warum es bei Dir gerade Ring- und kleinen Finger betrifft? Hatten diese beiden Finger z.B. eine besondere Aufgabe bei Deiner Arbeit?

Wie lange hast Du eigentlich dieses Problem schon? Mich wundert, dass sie bei Dir operieren wollen. Mir hat man das noch nie vorgeschlagen, und auch meiner Mutter erst nach ich weiß nicht wie viel Jahrzehnten. Wenn es wirklich sehr schlimm ist, und ich aber nicht lösen kann, warum auch immer, würde ich persönlich es dann über dieErnährung beeinflussen (wie gesagt, z.B. Budwig kost) oder andere Naturheilmaßnahmen, aber sicher nicht operieren lassen.

LG
PaX

_________________
Meine Beiträge stellen eine Meinungsäußerung dar und ersetzen nicht den Gang zum Arzt oder Therapeuten. Sie dürfen ohne meine Zustimmung nicht kopiert oder vervielfältigt werden.

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
Die Zauberin
Gast










BeitragVerfasst am: 13/5/2006, 07:54    (Kein Titel)
Nach oben

Hi PaX

danke für Deine Antwort. Werde über alles gut nachdenken. Die Budwig Kost finde ich sehr interessant. Ich werde mir das Buch bestellen.
Die Finger hatten keine besondere Arbeit. Vielleicht ist dies ja wieder was anders.
Irgendwie fühle ich mich auch besser. Razz

Viele sonnige Grüße Zaubermaus

Online    
Die Zauberin
Gast










BeitragVerfasst am: 18/5/2006, 06:26    (Kein Titel)
Nach oben

Hallo an alle

die rechte Hand schläft nicht mehr ein und die 2 Finger schmerzen nicht mehr. Razz
Außerdem schmerzen mir meine Backenzähne beim Zubeissen nicht mehr Razz

Ich weiss nicht wie ich das geschaft habe.

LG Zaubermaus

Online    
PaX




Geschlecht:

Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 2281


blank.gif

BeitragVerfasst am: 18/5/2006, 07:52    (Kein Titel)
Nach oben

Das ist ja klasse! Freut mich sehr für Dich.
LG
PaX

_________________
Meine Beiträge stellen eine Meinungsäußerung dar und ersetzen nicht den Gang zum Arzt oder Therapeuten. Sie dürfen ohne meine Zustimmung nicht kopiert oder vervielfältigt werden.

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
PaX




Geschlecht:

Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 2281


blank.gif

BeitragVerfasst am: 21/12/2006, 12:31    (Kein Titel)
Nach oben

Gerade unterhielt ich mich mit meiner Schwester über das Thema, die ja das gleiche Problem mit den Händen hat wie ich. Ich schilderte ihr, dass es bei uns ja zwei verschiedene „Formen“ sind, einmal bei feinwerklichen Sachen, da taucht das Problem der Taubheit usw. sofort auf, kaum dass man Nadel oder Pinsel in der Hand hat. Und dann die groben Arbeiten, wenn man Kisten schleppt o.ä., das geht problemlos, aber hinterher ist es umso schlimmer, die Hände total taub, geschwollen und schmerzhaft. Sie sagte sofort: „Dann hatten wir auch zwei DHS!“
Ich meinte dann, dass es meiner Meinung nach mit unserer anderen Schwester in Beziehung steht (der Prinzessinnen-Schwester), dass die Abwertung der Werke mit den Händen in Bezug zu dieser steht. Wenn wir etwas nähten oder malten, so wurde es begutachtet, „Ja, schön!“ gesagt, und das war’s. Wenn sie etwas machte, war das einfach supertoll, wurde überall herumgezeigt, und das über Jahre, sogar Jahrzehnte, bis es vielleicht irgendwann aus Materialträgheit auseinanderfiel. Heute noch kann ich die Dinge genau benennen, die sie herstellte, und die über Jahrzehnte Thema der Bewunderung ihrer Kunst waren sozusagen. (Das war echt so, auch wenn das übertrieben klingt).
Offenbar bewerten wir selbst aber unsere Arbeiten allein für uns trotzdem als gut, daher kommen wir sofort in Lösung, und die Hände schlafen schon bei Aufnehmen des Pinsels usw. ein.
Das betrifft das Feinwerkliche.

Und die anstrengenden Arbeiten mit den Händen, das fing ja bei mir mit diesem Ferienjob an. Ich sagte ja bereits, dass es ganz selbstverständlich war, dass die „Prinzessinnenschwester“ im Büro arbeitete, und es genauso selbstverständlich war, dass wir aber Kisten schleppten. Hier war während der Arbeit Konfliktaktivität, daher die Schmerzen usw. erst anschließend. Und so ist es ja bei uns beiden heute noch, sobald wir etwas Anstrengendes mit den Händen tun, ein Fenster putzen oder so, ist spätestens ab dem nächsten Tag mit den Händen nichts mehr anzufangen, weil sie extrem geschwollen sind, schmerzen, einschlafen.

Der Bezug ist also die Abwertung der eigenen Arbeit oder Leistung gegenüber der Prinzessinnen-Schwester (zur Unterscheidung nenne ich sie so) gewesen. Meine Schwester sagte: „Ja, genau so ist es!“.
Ich sagte dann zu ihr: „Also irgendwas tut sich in meinen Händen“, und sie antwortete: „Ja, das ist, wie wenn Blut durchströmt auf einmal“. Und wirklich, wir tauschten dann unsere plötzlich eintretenden Empfindungen in den Händen aus: Ein feines Kribbeln, startend von der Fingerwurzel zu den Spitzen sich vorarbeitend, die Finger wurden immer beweglicher, die Schmerzen in den Gelenken hörten plötzlich auf, alles innerhalb von Minuten. Z.Zt. hatte ich es besonders schlimm seit zwei Wochen im rechten Mittelfinger, sie im linken Daumen. Diese Schmerzen wurden besser bei uns beiden, hörten aber nicht vollständig auf. Uns fiel beiden auf, dass während des Telefonierens, das Eingeschlafene der Hand, die den Hörer hält, von alleine verschwindet, ohne dass man den Hörer weglegt und die Hand schüttelt und bewegt, wie wir das sonst ständig tun müssen.

Ich habe mir dann einen Kaffee gemacht, und stellte fest, dass ich auf einmal den Tassenhenkel richtig fühlen kann (man merkt echt erst hinterher, wie viel Gefühl man schon nicht mehr hatte, echt irre!).

Dieses „Strömen“ in den Fingern ließ dann so nach 1 Std. wieder etwas nach, das Gespräch ist jetzt so eine Std. her, unterdessen sind bei mir auch die Schmerzen in dem in letzter Zeit besonders betroffenen Mittelfinger fast verschwunden, das eigenartige Strömungsgefühl vor allem noch in den Fingerspitzen. Aber es ist immer noch ein allgemeines Gefühl von „es fließt irgendwie durch die Finger“.

Wie es aussieht, haben wir beide tatsächlich das richtige DHS gefunden und jetzt die Schienen gelöst. Also wenn das so wäre, das wäre wirklich ein tolles Weihnachtsgeschenk, das muß ich schon sagen, denn diese Taubheit in den Händen, das war schon extrem beeinträchtigend, erst Recht, wenn man sogar gerne was mit den Händen werkelt, wie es bei uns beiden ja auch der Fall ist.

Ich bin völlig von den Socken! Das kann man gar nicht nachempfinden, wenn man das nicht kennt, so taube Finger zu haben, und dann aber mit den Händen etwas machen zu wollen, und einfach nichts fühlt und Schmerzen hat, und aufhören muß. Ich werde nach ein paar Tagen berichten, ob das alles nun wirklich ausbleibt. Das wäre so phantastisch!

PaX

_________________
Meine Beiträge stellen eine Meinungsäußerung dar und ersetzen nicht den Gang zum Arzt oder Therapeuten. Sie dürfen ohne meine Zustimmung nicht kopiert oder vervielfältigt werden.

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
Biggi




Geschlecht:
Alter: 56
Anmeldetag: 12.01.2006
Beiträge: 522
Wohnort: Sachs./Anhalt


germany.gif

BeitragVerfasst am: 21/12/2006, 21:39    Taubheit
Nach oben

Doch, Pax, ich kann es nachempfinden und Dein Bericht ist ja mal wieder Spitze. Echt interessant auch für mich.
Im Jahr 2000 habe ich mir am linken Ellenbogen das sogen. Speichenköpfchen gebrochen. Wochenlang im Gips und danach schien es wieder mit Übungen und Massagen aufwärts zu gehen. Seitdem habe ich allerdings an den Fingern der linken Hand enorme Taubheitsgefühle, besonders der Zeigefinger. Ich schiebe dies alles aber auf den Bruch zurück und legte mir zurecht, das es nicht "durchblutet" wird.
Jetzt kommen mir wahrhaftig große Zweifel.
LG Biggi

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
JADE
Gast










BeitragVerfasst am: 21/12/2006, 21:49    (Kein Titel)
Nach oben

Liebe PaX,

das freut mich sehr für dich und deine Schwester.

Ich kenne es ebenfalls, wenn die Hand einschläft, besonders morgens beim Erwachen. Sporadisch... werde darauf achten, dachte bisher, dass ich den Arm unterm Kopf habe und bedingt dadurch die Durchblutung gestört ist.

LG
JADE

Online    
PaX




Geschlecht:

Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 2281


blank.gif

BeitragVerfasst am: 21/12/2006, 23:02    (Kein Titel)
Nach oben

Hallo Ihr,

also jetzt sind schon mal die Schmerzen im Mittelfinger weg. Die hatte ich seit 2 oder 3 Wochen, nicht nur im Gelenk, sondern vor allem auch in dem mittleren Knochen, wie wenn der wund wäre. Das ist komplett weg. Die Fingerspitzen sind momentan, schwer zu beschreiben, wie eine Mischung aus Kribbeln, Taubsein und Schwellung, hoffe mal, daß das einfach noch die Heilungsphase ist. In den Gelenken sind (noch?) ganz leichte Mißempfindungen, aber Schmerz kann man das nicht nennen. Eingeschlafen sind sie bisher nicht wieder, aber wieder ganz leicht geschwollen (merke ich an den Ringen). Ich kann aber die Finger ganz einklappen, so daß sie wie an sich selbst anliegen (wißt Ihr, was ich meine? LOL), jedenfalls, das konnte ich schon seit Jahren nicht mehr, und schon gar nicht ohne Schmerz in den Gelenken. Und, erstaunlich, ich habe dabei auch ein Tastgefühl von der Haut der Hand, das Stück, das man beim Einrollen der Finger dann berührt. Taub scheinen sie also doch nicht zu sein, aber irgendwas ist gerade los in den Fingerspitzen.

Ich muß das echt aufschreiben, um es zu glauben.
Die Finger sind kühl, nicht warm, hätte erwartet, daß sie eher warm sind. Ich hoffe doch, ich bin nicht nur konfliktaktiv geworden!?

Also morgen früh weiß man es! Denn über Nacht schlafen sie in der Regel wirklich ein, ich kenne das auch so, beim Erwachen ist es am dollsten.
Ich bin auch echt gespannt, was meine Schwester morgen berichten wird!

Wäre toll, wenn Euch die Schilderungen helfen würde, ebenfalls diese Sache zu beheben!

LG
PaX

_________________
Meine Beiträge stellen eine Meinungsäußerung dar und ersetzen nicht den Gang zum Arzt oder Therapeuten. Sie dürfen ohne meine Zustimmung nicht kopiert oder vervielfältigt werden.

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
PaX




Geschlecht:

Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 2281


blank.gif

BeitragVerfasst am: 22/12/2006, 13:30    (Kein Titel)
Nach oben

Zustandsbericht, und auch gleich meine Erklärung hierfür:

Heute morgen wachte ich mit leicht eingeschlafenen Händen auf. Also viel weniger massiv eingeschlafen als sonst, sie sind sonst davon völlig taub, und das "Auftauen" tut auch weh. Der Schmerz blieb heute aus, nur die Gelenke der beiden in letzter Zeit am meisten betroffenen Finger schmerzen sehr leicht beim Bewegen, aber kein Vergleich zu vorher. Sie sind auch eindeutig etwas geschwollen, aber nicht so sehr wie vorher.

Insgesamt also eine deutliche Verbesserung, allerdings wieder eine Verschlechterung zu gestern. Warum?

Ich erkläre mir das so: Wir haben die allgemeine Ursache ganz offensichtlich gefunden, auch die sofortige Lösung bei uns beiden war augenfällig, die eigenartigen Sensationen in den Fingern, das zurückkommende Gefühl in den Fingerspitzen, der Rückgang der wochenlang bestehenden Schmerzen, all das war schon eindeutig ein Lösungszeichen. Ich meine nun aber, daß wir zwar schon den konkreten Inhalt gefunden haben, aber nicht das ganz konkrete DHS, die konkrete Situation, den Moment des DHS. Daher hat zwar eine Lösung stattgefunden (des momentanen Konfliktes, ausgelöst durch eine oder mehrere Schienen) aber daß der ursächliche Konflikt gelöst ist, wurde nicht so konkret verknüpft, da wir dieses Ereignis noch nicht konkret gefunden haben. Eindeutig ist die Sache aber heruntertransformiert, denn die Beschwerden sind im Vergleich zu vorher minimal.

Wir werden also weiter suchen müssen, wo genau der Auslöser war, wenn wir es vollständig abstellen wollen (was wir auch wollen!). Habe mit meiner Schwester telefoniert, bei ihr ist der Verlauf ähnlich, Hände auch etwas eingeschlafen heute morgen, aber alles weit nicht so massiv wie zuvor.

Eine Möglichkeit wäre auch noch, daß es sich einfach um noch bestehende Heilungssymptome handelt. Ich meine aber, daß die Heilung schon durch wäre, wenn dem so wäre. Sie war gestern ja einmal beendet! Und wir kamen offensichtlich aber wieder auf Schienen, die jetzt aber immerhin heruntertransformiert sind in der Masse.

Wäre ja zu schön gewesen, wenn es nun vollständig weg gewesen wäre. Aber wir bleiben dran und ich werde weiter berichten.

LG
PaX

_________________
Meine Beiträge stellen eine Meinungsäußerung dar und ersetzen nicht den Gang zum Arzt oder Therapeuten. Sie dürfen ohne meine Zustimmung nicht kopiert oder vervielfältigt werden.

OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden    
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:      
Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen


 Gehe zu:   



Berechtigungen anzeigen



Geschützt durch CBACK CrackerTracker
4231 abgewehrte Angriffe.

Powered by Orion based on phpBB © 2001, 2002 phpBB Group
CBACK Orion Style based on FI Theme
Supported by OrionMods.de
Alle Zeiten sind GMT



[ Page generation time: 0.1791s (PHP: 61% - SQL: 39%) | SQL queries: 24 | GZIP enabled | Debug on ]